Stand: September 2011
Die CDM-Unit Uganda
Obwohl das erste Programme of Activities Afrikas hier registriert wurde, zählt Uganda zu den Ländern mit den am
wenigsten registrierten CDM Projekten. Aufgrund des niedrigen Industrialisierungsgrads ist auch das Potential für
große Emissionsminderungsprojekte in Uganda im Vergleich zu Ländern wie China, Indien und Brasilien eher gering. Ein
weiteres Hindernis für die Realisierung konkreter Projekte sind geringe lokale Kapazitäten im Bereich des CDM. Dies
führt dazu, dass das Potential für Emissionsreduzierung bei größeren Investitionsentscheidungen oft nicht
berücksichtigt wird.
Seit Ende 2010 arbeitet die CDM-Initiative in Uganda an der Entwicklung von konkreten CDM-Projekten. Nach einer
umfassenden Analyse der Potentiale für CDM-Projekte wurde deutlich, dass das Potential für Emissionsminderung in
Uganda in einer Vielzahl von kleinen Minderungsmaßnahmen liegt. Um dieses Potential freisetzen zu können, ist es
notwendig, lokale Akteure zur Entwicklung und Implementierung von Programmes of Activities zu befähigen.
Das Hauptziel der CDM-Initiative in Uganda ist es, die Kapazitäten einer lokalen Organisation anhand internationaler
Best-Practice-Techniken zu entwickeln. Die Unterstützung umfasst eine Reihe von Leistungen, die für die Realisierung
des PoAs vorrangig sind. Der Ansatz konzentriert sich auf ein bestimmtes Programme of Activities zur Verbreitung effizienter
Kochherde, die gesammelten Erfahrungen können jedoch auf andere PoAs, die sich zurzeit in Vorbereitung befinden,
übertragen werden.
Kontakt:
Monika Rammelt / Bozhil Kondev
c/o GIZ Office Kampala
Amber House, Kampala Road
Postfach 10346
Kampala, Uganda
E-mail:
monika.rammelt@giz.de /
bozhil.kondev@giz.de
Cook Stove Project; Source:
atmosfair

