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November 2008


Kurzportrait Namibia

Namibia FlagDer Klimawandel hat für Namibia schwerwiegende Folgen. Schlüsselindustrien wie der Tourismus, die Landwirtschaft und die Fischerei sind durch klimatische Veränderungen unmittelbar betroffen. So sind 70% der namibischen Bevölkerung von der Landwirtschaft abhängig; ausbleibende Regenfälle haben ausfallende Erträge zur Folge. Namibia will aus diesem Grund das Thema Klimawandel in die nationale Entwicklunsgagenda aufnehmen. Um das „National Climate Change Program“ umsetzen, ist die Einrichtung eines nationalen Climate Change Office geplant. Daneben werden eine nationale Strategie und ein Aktionsplan entwickelt, der die Umsetzung des Programms begleitet.

Bereits 2003 hat Namibia das Kyoto-Protokoll ratifiziert, 2007 wurde die namibische DNA im Ministerium für Umwelt und Tourismus eingerichtet. Ein erstes CDM-Projekt (Geothermie) hat von der namibischen DNA im Juli 2008 eine Zusage erhalten (Host Country Approval); die Bewilligung durch das CDM Executive Board steht noch aus. Potenziale für zukünftige CDM-Projekte liegen in Namibia auf Grund eines stark steigenden Energiebedarfs in den Bereichen fuel switch, Energieeffizienz und erneuerbare Energien.


Weitere Informationen (Auswahl):

Namibias Ministerium für Umwelt und Tourismus, Nationales Klimawandel-Programm
CO2-Handel, Namibia gives HCA to 1st geothermal potential CDM project