Januar 2009
Kurzportrait Algerien
Seit der seiner Unabhängigkeit im Jahr 1962 hat sich Algerien vermehrt auf
die Förderung von Erdöl und Erdgas spezialisiert. Die Deviseneinnahmen aus dem Energieexport belaufen
sich auf 98,5 Prozent, der Anteil des Energieexportes am Bruttoinlandsprodukt beträgt 35 Prozent. Die EU
stellt einen bedeutenden Handelspartner für Algerien dar. Im Jahr 2007 wurden 48,8 Prozent der algerischen
Exporte in die EU eingeführt. Der Anteil der Importe aus der EU lag bei 51,8 Prozent.
Bisher sind in Algerien zwar noch keine CDM Projekte in der Pipeline, allerdings ist Algerien bereits dem Global Gas Flaring Reduction (GGFR) Partnership beigetreteten und der algerische Energieversorger SONATRACH hat sich bereit erklärt Projekte zur Reduktion der Begleitgasverbrennung zu finanzieren. Hier setzt auch das „CDM Capacity Building Pilot Project for Gas Flaring Reduction“ Weltbank/GGFR Projekt vom Januar 2004 an. Ziel ist es den Ausstoß an Begleitgas zu reduzieren und gleichzeitig das ausgestoßene Begleitgas zu nutzen. Des weiteren ist Algerien seit der zweiten Projektphase (2006-2009) Teilnehmer des CD4CDM-Projektes des UNEP. Ende 2008 fand in diesem Projekt die erste Konferenz mit dem Fokus auf erneuerbare Energien statt. Für Januar 2009 ist der erste nationale Workshop geplant.
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